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Nationale Prozessbibliothek - Noch ein Prozessregister? NEIN...

By Wolfgang Schmidt on Fr, Oct/17/2014 : 15:52

Die Nationale Prozessbibliothek ist nicht einfach eine Prozessbibliothek, in der die Prozesse Staub anlegen, sondern es darf, nein, es soll sogar geredet werden. Ziel der Prozessbibliothek ist es, eine umfassende Sammlung von Informationen zu Prozessabläufen in den öffentlichen Einrichtungen Deutschlands auf kommunaler Ebene als auch für Landes- und Bundesbehörden zur Verfügung zu stellen. Damit in Zukunft vermehrt Erfahrungen aus der Projektpraxis berücksichtigt werden können, beteiligt sich X-INTEGRATE als Kooperationspartner am Ausbau der Nationalen Prozessbibliothek.

Die Nationale Prozessbibliothek

Durch ihren ebenen übergreifenden Community Ansatz ist die Nationale Prozessbibliothek (NPB) weit mehr als eine reine Bibliothek. In Anlehnung an die Analogie einer Bibliothek, in der z.B. Bücher verwahrt werden, sammelt auch die Nationale Prozessbibliothek Prozesse der öffentlichen Hand. Inhalte sind somit Fachverfahren aus Bund, Länder, Gemeindeverbände, Gemeinden sowie Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, die mit Steuer- und Abgabenhoheit ausgestattet sind.

Zitat der NPB: „Aber damit sind auch schon alle Gleichnisse gefunden. Es darf geredet werden … Nicht nur, dass von einem Prozess mehrere Varianten im Ablauf vorhanden sein können, NEIN, es werden darüber hinaus auch noch mehrere Sprachen gesprochen. Und es soll geredet werden - SOGAR LAUT. Viele werden fragen, was soll das GANZE? ... ein Sammelsurium an Prozessen bringt uns nicht weiter.

Wir sagen, DOCH!

Die anfängliche Vielfalt an Prozessabläufen, Prozesssichten und Prozessdetailtiefen ermöglicht einen breiten Austausch von Informationen. Damit reagieren wir auf die vorherrschende Vielfalt nicht nur an Organisationsstrukturen und Prozessabläufen, sondern auch Modellierungsmethoden in der öffentlichen Verwaltung. Dabei verlassen wir keineswegs die Standardisierungs- und damit einhergehenden Optimierungsansätze des Prozessmanagements. Wir setzen auf die Weisheit der Vielen und wählen somit einen Bottom-Up-Ansatz zur Referenzfindung.“

Dieses Portal basiert somit auf der Idee einer Community of Practice, die den Mitgliedern nicht nur Informationen zum Thema Business Process Management (BPM) bereitstellt, sondern auch mittels Web 2.0 Community Funktionalitäten (Foren, Wikis, Instant Messenger, Tutorien) und Kollaborationswerkzeugen einen virtuellen Raum bietet, um sich untereinander auszutauschen.

Projektmanagement = keine Praxisrelevanz?

In Fragen der Gestaltung von Geschäftsprozessen der öffentlichen Verwaltung, ob es um Prozesse zwischen Bürger und Institutionen oder innerhalb von Behörden bzw. Anstalten geht, stehen die Beteiligten vor großen Herausforderungen. Wie mittels BPM diesen Herausforderungen begegnet werden kann ist auch häufig das Thema in unseren Gesprächen mit Unternehmen aus der Wirtschaft, die ihre Geschäftsabläufe flexibel optimieren müssen, um den Marktanforderungen zu begegnen. In meiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, bespreche ich dies daher immer wieder intensiv mit den Studierenden. Gerade hier ist der Grundstein zu legen, damit BPM und die Prozessmodellierung nicht nur aus der Perspektive des Elfenbeinturms betrachtet wird. Woher sonst sollen die Impulse in die Unternehmen kommen? Immer mehr öffentliche Verwaltungen und mittelständische Unternehmen nutzen pragmatisch diese Prozessmanagement-Impulse durch neue Mitarbeiter, um sich besser zu positionieren. Hier gilt es etabliertes Erfahrungswissen in der Gestaltung von Arbeitsabläufen mit neunen Ansätzen zu kombinieren. Sonst bleibt es bei Vorurteilen - beispielsweise herrscht bei SAP Nutzern häufig das Vorurteil, dass Prozessmodellierung und BPM keinen effektiven Nutzen schafft. Am Ende würde nur viel diskutiert und modelliert, womit nur Unmengen an ARIS-Dokumentationen erstellt werden, welche meist wenig mit der täglichen Praxis zu tun haben. Sicher gibt es diese Fälle und ich habe persönlich bereits in den 1990ern hierunter zu leiden gehabt. Jedoch muss das heute noch so sein?

BPM pragmatisch interpretiert

NEIN – so muss es heute nicht mehr gelebt werden!
Unsere Kunden in Wirtschaft und Verwaltung schaffen echte Mehrwerte durch eine andere Art des Prozessmanagement. Ziel ist eine optimierte Gestaltung der Verfahren und Prozesse sowie häufig eine IT-gestützte Prozessabwicklung. Einerseits durch eine vollständig integrierte Prozessapplikation, welche die menschlichen Arbeitsschritte mit denen der unterliegenden IT-Anwendungen synchronisiert und steuert. Oder andererseits durch transparente Prozesse durch ein realistisches Prozessmodell, welches über den oben geschilderten Community-Ansatz echte Praxisrelevanz hat. Hierauf kann dann auch eine halbautomatische Steuerung einfacher, dokumentenbasierter Arbeitsabläufe erfolgen, welche keine Integration der Applikationen benötigt. Egal in welcher Ausprägung – es ist die Umsetzung in die tägliche Praxis die zählt!

X-INTEGRATE unterstützt als Kooperationspartner die Nationale Prozessbibliothek und stellt mit Bluewoks Live ein einfach zu nutzendes Werkzeug des Technologiepartners IBM der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung. Hier finden Sie einführende Videos zum leichten Einstieg und den Zugang zu Blueworks Live.

Die Sinfonie des Business Process Management

Haben Sie noch 3 Minuten Zeit? Dann freue ich mich, wenn Sie sich unser Video hierzu ansehen würden. Dies zeigt Ihnen auf, wie die Sinfonie des Geschäftsprozessmanagements zu transparenten und flexiblen Arbeitsprozessen führt. Durch integriertes BPM wird die Zusammenarbeit vieler einzelner Geschäftsvorfälle gesteuert, die sich - wie bei einer Sinfonie - wirkungsvoll zu einem Gesamtwerk verbinden; das den Zuhörern Freude bereitet bzw. dem Kunden nachvollziehbare Mehrwerte schafft. Die Sinfonie des Business Process Management bringt Prozesse, Menschen und Ergebnisse zusammen.

Ich freue mich auf interessante Gespräche dazu – sprechen Sie mich an!



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Blog-Autor
Wolfgang Schmidt
Wolfgang Schmidt
Geschäftsführer X-INTEGRATE
+49 221 97343-0