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„Write once, run anywhere“ - TOSCA in der Cloud

By Wolfgang Schmidt on Fr, Apr/27/2012 : 09:27

Zur optimalen Wertschöpfung hybrider IT-Betriebsmodelle ist die Interoperabilität von Cloud-Services wichtig - portable Cloud-Architekturen sind der Heilige Gral der Cloud-IT - in denen Cloud-Services frei zwischen verschiedenen Cloud-Providern übertragen werden können. Eine der größten Herausforderungen liegt in dem Management dieser hybriden Ansätze und der Schaffung der dazu notwendigen Voraussetzungen für Standardisierung, Interoperabilität und Industrialisierung.

Der Heilige Gral - Standardisierung von Interoperabilität

Derzeit bestehen kaum wissenschaftliche Standardisierungen für die Interoperabilität von Cloud-Diensten. Aktuell arbeiten die Standardisierungsorganisationen zusammen mit Forschungsinstituten, Universitäten und industriellen Anbietern an den Rahmenbedingungen für portable Cloud Architekturen, in denen Cloud-Services zwischen verschiedenen Providern übertragen werden können.

Vielversprechend erscheint zur Zeit der Anfang 2012 von der OASIS angekündigte Standard TOSCA, Topology and Orchestration Specification for Cloud Applications, welcher die Herausforderungen im Management von komplexen Topologien sowie der Security- und Quality-of-Services-Anforderungen adressiert. IT-Architekten und Betriebsabteilungen wissen ein Lied davon zu singen, dass selbst einfache Dienste auf komplexen Topologien (Software- und Hardware-Infrastrukturen) beruhen. Da mittelständische und große Organisationen meistens verschiedene Staging- und Produktionsumgebungen besitzen, gestalten sich die Entwicklungs- und Betriebszyklen langwierig und schwierig.

Abstraktion der SW-Infrastruktur




Mit TOSCA können Service-Besitzer eine einfache Sprache verwenden zur konzeptionellen Definition eines "Service Template", um die Topologie (Struktur) und die Orchestrierung (Aufruf- und Management-Verhalten) eines IT-Services festzulegen. Dies ermöglicht die halbautomatische Erstellung und Verwaltung des Dienstes und entkoppelt den Service-Lieferanten mit der Erstellung des Dienstes von einem bestimmten Cloud-Anbieter und dessen Hosting-Infrastruktur. Dies schafft interoperable Artefakte für Service-Topologien und deren Orchestrierungsvorschriften, so dass deren Austausch zwischen verschiedenen Umgebungen möglich wird. Somit gälte der Spruch aus alten Java/Sun Zeiten – „Write once, run anywhere“ - nur jetzt für jeden Service in jeder Cloud!

Stand der Cloud-Standardisierung

Das Standardisierungsumfeld der Cloud IT ist aktuell unübersichtlich, heterogen und im Wesentlichen in der Entstehungsphase. In einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurde dies näher untersucht, der aktuelle Stand dokumentiert und speziell für die deutsche Wirtschaft Handlungsoptionen definiert. Derzeit dominieren Industriestandards amerikanischer Anbieter den Markt und haben somit einen stärkeren Einfluss in der Cloud IT als die klassischen Standardisierungsvereinigungen. Die inhaltliche Fokussierung aktueller Cloud-Standards liegt im technischen Bereich, wohingegen Management- oder rechtliche Standards nicht bestehen. Der Schwerpunkt der Standardisierungsaktivitäten liegt auf den Herausforderungen von Effizienz, Portabilität und Interoperabilität. Viele der bereits existierenden IT-Standards, welche einen impliziten Bezug zur Cloud IT haben, sind sehr ausgereift und stellen somit eine gute Basis dar, auch wenn diese noch an die spezifischen Bedingungen der Cloud IT angepasst werden müssen.

Noch keine echten Standards, jedoch ausgereifte Basis

Die der Cloud IT zugrunde liegenden Technologien, Architekturen und Standards sind sehr ausgereift und weitgehend etabliert. Beispielsweise sind die IT-Nutzer im Vorteil, welche service-orientierte Architekturen und Virtualisierung weitgehend berücksichtigen, um durch fortschreitende Automatisierung Nutzen aus neuen Cloud-Angeboten zu ziehen. Somit können bereits heute die Unternehmen einen hohen Nutzwert aus den neuen Bereitstellungsoptionen von IT-Diensten in Kombination mit ihren bestehenden IT- und Prozesslandschaften generieren und ihre Agilität für die erhöhten Markanforderungen steigern.

Die passende Architektur, flexible Integration & Interoperabilität schaffen die Voraussetzungen für die erfolgreiche Nutzung und Bereitstellung von Cloud-Diensten zur Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle. Wenn in 2013 Standards wie TOSCA den Weg ebnen, dann wird es noch einfacher, das für sich Beste aus beiden Welten zu verwenden.


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Wolfgang Schmidt
Wolfgang Schmidt
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